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Orthopädie Ost
im Tagblatt

Am 6. März 2019 erschien im St. Galler Tagblatt dieser Artikel über die Orthopädie Ost:

Zurück zu den Wurzeln

Die Gossauer Orthopäden Thomas Wiesner und Andreas Bischof haben eine Praxis mit mehreren Zweigstellen in der Region aufgebaut. Unter anderem betreuen sie auch den FC St.Gallen.

Andreas Bischof und Thomas Wiesner: Die beiden Orthopäden verbinden viele Gemeinsamkeiten. Beide wohnen in Gossau. Beide arbeiteten in der St.Galler Gemeinschaftspraxis Orthopädie am Rosenberg. Im Sommer gründeten sie gemeinsam die Praxis Orthopädie OST, mit den Standorten Wil, Speicher und Arbon.
Thomas Wiesner wohnt seit 2007 in Gossau. «Die Stadt ist mein Zuhause geworden», erklärt der 51-Jährige, der in Augsburg aufgewachsen ist. «Wir fühlen uns hier sehr wohl. Meine Frau stammt aus Wil, meine Buben gehen hier zur Schule und spielen im FC.» Andreas Bischof ist ein Ur-Gossauer. Er ist an der Bachstrasse aufgewachsen, hat das Gymnasium Friedberg besucht und wohnt mit seiner Frau im Rosenauquartier.

Ein eingespieltes Team

2006 wurde Thomas Wiesner Partner in der St.Galler Gemeinschaftspraxis Orthopädie Rosen-berg. Dort begegnete er Andreas Bischof, der bereits seit 1991 zum Rosenberg-Team gehörte und mit dem Studium in Basel, dem Kantonsspital St.Gallen und der Schulthess-Klinik den gleichen Berufsweg absolvierte hatte – einfach einige Jahre vor Thomas Wiesner.

«Wir haben im Rosenberg-Team von Anfang gut zusammengearbeitet», blickt Andreas Bischof zurück. «Wir waren damals beide Orthopädie-Allrounder und haben alle Operationen an oberen und unteren Extremitäten gemacht.» Über die Jahre hat sich Wiesner dann auf die Behandlung von Hüft- und Knieproblemen spezialisiert, während sich Bischof auf das Schultergelenk konzentrierte.

Mit dem Wachstum der Rosenberg-Praxis seien die ursprünglichen Ideale immer mehr vergessen gegangen, sagen Bischof und Wiesner. «Wir waren immer mehr Ärztinnen und Ärzte mit unterschiedlichen Ideen, heterogenen Charakteren und divergierenden Interessen.» Als es 2018 darum ging, die Praxisverträge zu erneuern, machten sich Wiesner und Bischof zusammen mit ihrem Kollegen Andreas Oswald daran, einen «eigenen beruflichen Weg» zu skizzieren. «Wir waren uns rasch einig, dass wir zurück zu den ursprünglichen Praxis-Wurzeln wollten», erklären die beiden Gossauer Orthopäden. «Unser gemeinsames Motto sollte lauten: Miteinander, füreinander und für unsere Patienten.»

«Wir haben von Anfang an gut zusammengearbeitet.»

Andreas Bischof
Orthopädie aus Gossau

Noch im Sommer 2018 kündigten die drei Orthopäden ihre Verträge und gründeten die Gemeinschaftspraxis Orthopädie Ost. Neben den drei Gründern gehörten noch zwei Assistenzärzte und vier medizinische Praxisassistentinnen (MPA)zum Team. Mittlerweilen sind drei weitere MPA dazu gekommen. Und per 1. März ist mit Pascal Rippstein ein Fuss-Spezialist als Partner zum Team gestossen.

«Der Start von Orthopädie Ost war für uns sehr erfreulich», zieht Thomas Wiesner eine erste Bilanz. «Wir haben viele Patienten aus Gossau, aus dem restlichen Fürstenland, dem Thurgau, aus dem Rheintal und auch aus dem Appenzellerland. Zudem betreuen wir einige Sportvereine, darunter auch den FC St.Gallen und den FC Gossau.»

Mit Jahrgang 1954 ist Andreas Bischof der älteste der vier Ost-Orthopäden. «Zwar nähere ich mich langsam dem Pensionsalter», räumt Bischof ein. «Als Starthelfer will ich aber noch nicht an die Pensionierung denken.» Bevor er einen «langsamen Rückzug aus dem Berufsleben» einleitet, will er noch einige Projekte zu Ende führen. Dazu zählt auch die Entwicklung eines künstlichen Schultergelenks.

Gossau als möglicher Standort

Und wie steht es mit einer Praxis in Gossau? Obwohl sich Thomas Wiesner und Andreas Bischof darüber einig sind, dass Orthopädie Ost nicht zu schnell wachsen soll, schliessen sie die Eröffnung einer Praxis in Gossau nicht aus. «Schliesslich haben wir hier viele Patienten, ist Gossau unsere Heimat und ist die Stadt ähnlich wie unsere Praxis: Sie bietet alles, ist aber klein und fein.»

Autor: Herbert Bosshart

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